Hier gibt es nähere Informationen über unser Orchester.

Mandolinen-Orchester Zürich – MOZ

Am 27. Oktober 1917 wurde in Zürich das Mandolinen-Orchester Carmen gegründet. Infolge der Vereinigung mit dem Mandolinen-Orchester Zürich 11 im Jahre 1960 er­hielt das Ensemble seinen heutigen Namen Mandolinen Orchester Zürich. Viele Jahre lang amtete Horst Hagemann als Dirigent des Orchesters und es bestritt unter seiner Leitung zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Nach drei Jahreskonzerten unter der Leitung von Manuela Frescura wurde das Ensemble von 1999 bis 2007 von Susanne Blach geleitet und trat meist in Doppelquartett-Besetzung auf.

Seit dem 90. Geburtstag des Ensembles vor 10 Jahren hat die Gitarristin Sarah Frei die Leitung des Mandolinen Orchester Zürich inne. Sie unterrichtet an der Musikschule Horgen  und besuchte parallel dazu den Masterstudiengang Schulmusik an der Hochschule Luzern – Musik.

Jugend- und Nachwuchsförderung sind Sarah Frei ein grosses Anliegen. Neben der Möglichkeit, kostenlos auf Probe im Orchester mit­zuwirken, bietet das MOZ im Rahmen seines Jahreskonzertes jungen Ensembles eine Plattform. Nach dem Gitarrenensemble „Pop ups“ und zwei Block­flöten­quartetten erhielten auch die Sopranistin Viviane Hasler, sowie Gitarren- und Mandolinenschülerinnen der Musikschule Horgen Gelegenheit sich zu präsentieren.

Im diesem Jahr kann das Mandolinen Orchester Zürich bereits sein 100 jähriges Jubiläum feiern und macht den Auftakt dazu mit dem Jahreskonzert am 21. Mai  2017.

 

Besetzung und Repertoire

Die Besetzung des Mandolinenorchesters umfasst 1. und 2. Mandoline, Mandola, Gitarre und Kontrabass. Bei Bedarf werden für das Jahreskonzert weitere Instrumente zugezogen.
Das Mandolinen Orchester Zürich pflegt ein abwechslungsreiches Repertoire von alter Musik aus Renaissance und Barock, über klassische Musik bis zur typischen romantischen Mandolinenmusik. Ausserdem werden viele Kompositionen von Zeitgenössischen Komponisten gespielt, welche verschiedene Facetten der Mandolinenmusik hervor heben, und auch interessante Stücke von Volksmusik besonders aus dem Tessin sowie beliebte Film- und Popmusik.

 

Instrumente

Die Mandoline und die tiefere Mandola sind jeweils mit vier Doppelsaiten bespannt und gleich wie eine Violin auf g d’ a’ e’’ gestimmt. Gespielt werden die Metallsaiten mit einem Plektrum (Plättchen) wodurch neben dem einfachen Anschlagen der Doppelsaiten auch das Tremolieren möglich wird. So ist es mit der Mandoline im Gegensatz zu anderen Zupfinstrumenten auch möglich lange gehaltene Klänge zu spielen.

Die Gitarre wird in der Bezeichnung Mandolinenorchester nicht explizit erwähnt, hat jedoch eine wichtige tragende Funktion als Begleitinstrument. Dank den sechs Saiten gestimmt auf E, A, d, g, h, E‘ kann die Gitarre das harmonische Fundament legen, über dem die Melodiestimmen der Mandolinen und Mandola zum tragen kommen. Neben akkordischem Spiel kann die Gitarre auch melodiös gespielt werden. Da sie in der Tonlage gleich hoch ist wie die Mandola, ist es möglich die Mandolastimme bei Bedarf mit einer Gitarre zu verstärken.

Der Kontrabass erweitert das Spektrum der Zupfinstrumente um eine weitere Oktave nach unten und verleiht der Musik dadurch noch mehr Raum und Klangwirkung. Durch die Möglichkeit die Saiten zu zupfen oder auch mit dem Bogen zu streichen ist das Instrument flexibel an den Musikstil anpassbar.